Letzte offizielle Sitzung des amtierenden Jugendrats / Wahl noch bis 20. März...
Der Dachauer Jugendrat rechnet bei der laufenden Wahl zum Jugendparlament mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung als vor zwei Jahren. Über die Wahl und die vergangene Amtszeit diskutierten die Jugendräte zusammen mit ihren beratenden Mitgliedern am Dienstagabend auf der letzten offiziellen Sitzung des Gremiums. Zum einen spricht die wesentlich höhere Anzahl von Kandidaten dafür - heuer gibt es mit 26 Kandidaten so viele wie noch nie, da diese in ihrem Bekanntenkreis Werbung für die Wahl machen.
Zudem bestätigt die Prognose auch der bisherige Rücklauf der Wahlbriefe. Die Hälfte der Wahlzeit ist verstrichen. Stadtjugendpflegerin Christine Wörthmann und Streetworker Jürgen Reum haben zwar keine konkreten Zahlen über die im Rathaus eingegangenen Briefe, jedoch sei bereits jetzt etwa der Stand von vor zwei Jahren erreicht. Gegen Ende der Wahlfrist gingen jedoch die meisten Wahlbriefe ein, bestätigte Wörthmann.
Noch bis zum 20. März können die Unterlagen im Rathaus abgegeben werden. Damals hatten etwa 14 Prozent der rund 2800 Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren über die Zusammensetzung des Gremiums entschieden. In der Sitzung blickten die Jugendräte auf ihre zweijährige Amtszeit zurück.
Viele Projekte und Ideen sind angestoßen und umgesetzt worden, wie die Schaffung von Grafitti-Flächen, der Besuch des Jugendzentrums Dachau-Ost, die Förderung des Kinder- und Jugendhauses der Friedenskirche oder die Verleihung des Jugendpreises. Stadtrat Florian Hartmann, der selbst vier Jahre Sprecher des Jugendrats gewesen war, sagte, dass der aktuelle Jugendrat „recht erwachsen“ agiert habe und deshalb kaum Beratung gebraucht habe. Jugendreferentin Luise Krispenz äußerte sich sehr zufrieden.
Mit Jasmin Bürkle, Floyd de Roos, Philipp Lederer, Kristina Seeholzer, Daniela Wedler, Sebastian Leiß und Valentin Wacht kandidieren sieben der 15 amtierenden Jugendräte wieder. Die erste Sitzung des neuen Jugendrats findet dann am 30. März statt. Sprecher Markus Erhorn, der nach sechs Jahren im Amt zu alt ist, um erneut zu kandidieren, wünschte den sieben Kandidaten alles Gute: „Ich drücke euch die Daumen!“, außerdem verabschiedete er sich mit den Worten: „Danke für eure großartige Arbeit“ bei seinen Kollegen.
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